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Ein
heißes Marathon-Debüt
König-Ludwig-Marathon 2004
So, das war er also, mein erster Marathon.
Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, ich wäre mit einer Zeit von 4:54
Stunden für meine Premiere glücklich, hätte ich wohl etwas merkwürdig
geguckt, aber im Laufe von 42,195 km verschiebt sich so manche
Perspektive.
Aber von Anfang an:
Um den bedingt durch die Ferienbeginne (u.a. in Rheinland-Pfalz) angekündigten
Staus zu entgehen, haben wir uns Samstag recht früh auf den Weg gemacht.
Punkt 9:30 Uhr stand unser Auto auf dem Parkplatz vor dem Hotel, direkt am
Hopfensee. Beim Aussteigen aus dem Auto musste ich noch mal ungläubig auf
die Uhr sehen: So früh ist es schon so heiß hier? Na, das kann ja morgen
heiter werden, denn knappe 24 Stunden später wollte ich hier entlang
laufen.
Nach einem kurzen Spaziergang haben wir uns erst einmal ausgeruht und uns
gegen Mittag dann in der Fischerhütte mit einem Kollegen und seiner Frau
getroffen. Manfred wollte auch den KLM mitlaufen.
Nachmittags haben wir dann die Startunterlagen am Sportstudio in Füssen
abgeholt und auch das schön gemachte Erinnerungs-T-Shirt mitgenommen.
Alles ging recht zügig, die Helfer waren sehr freundlich und haben alle
Fragen geduldig und ausführlich beantwortet.
Um die Nervosität zu mindern, sind wir dann noch in die Innenstadt von Füssen
gefahren, um das am günstigsten gelegene Parkhaus zu erkunden und von
dort den Weg zum Start-/Zielbereich zu finden. Abends haben wir uns dann
mit Manfred und seiner Frau beim Italiener in Hopfen getroffen und bei
sturzbachartigen Regenfällen gemütlich auf der überdachten Terrasse
gesessen. Nachts dann heftigste Gewitter, bringen sie wohl Abkühlung oder
nur Feuchtigkeit und damit schwüle Luft?
Da der Start mit 8:00 recht früh war, klingelte der Wecker bereits 5:15
Uhr. Das Hotel hatte mir ein recht üppiges Einzelfrühstück
bereitgestellt, obwohl ich nur um ein typisches „Marathonfrühstück“
gebeten hatte. Etwas traurig erklärte ich dem emsigen Nachtportier, dass
seine Mühen mit dem Joghurt und dem frisch geschnittenen Obst sowie der
großen Wurst- und Käseplatte leider vergeblich waren.
Das Wetter war auch zu dieser frühen Morgenstunde nicht wirklich kühl.
Kurz nach sieben waren alle Vorbereitungen getroffen und ich machte mich
auf den Weg nach Füssen. Im Startbereich traf ich zuerst Manfred und wir
beschlossen, erst einmal gemeinsam loszulaufen. Nachdem ich meine
Utensilien noch am Gepäckbus abgeben konnte, traf ich dann auch die
Fori-Truppe: Moori, Charly, Eric und seine Frau Petra sowie ein weiterer
paßtschon98-Läufer standen vor der Touristeninformation in der Sonne.
Ich musste noch mal eine dieser blauen Boxen besuchen und dann war es auch
schon 7:50 Uhr, also ab in den Startbereich, wo ich Manfred wieder traf.
Wir stellten uns ziemlich weit nach hinten, mit dem Transponder um den Fuß
würden ja eh die Nettozeiten genommen werden. Noch einmal schnell die
Marschrichtung: Jetzt, wo es noch kühl ist, sollte es mit einem 6:15er
Schnitt für den km gut gehen.
Und dann war er endlich da: der Startschuß zu meinem ersten Marathon!
Gemächlich setzte sich die Läufermasse in Bewegung. Nach ein paar
Schritten ging es in einen leichten Trab und wir überliefen die
Startlinie. Allerdings lag hier keine Matte, sondern ein Sägespänstreifen
(?).
Ich drückte meine Uhr an und es war tatsächlich passiert: Ich lief
meinen ersten Marathon, ein unbeschreibliches, ein großartiges Gefühl.
Der erste km ging zunächst einmal durch die wunderschöne Füssener Fußgängerzone
und dann über Kopfsteinpflaster recht steil hinunter zu einer Brücke über
den Lech (der geneigte Leser möge sich diese Formulierung merken). Über
den türkisgrünen Fluß ging es dann links auf eine breite abgesperrte
Strasse. So hatten die Läufer Platz und das Feld konnte sich ganz bequem
bewegen und sortieren. Das erste km-Schild erscheint bereits nach 5:57min.
Das ist etwas schnell, also einen halben Gang herunterschalten. An einem
Fußgängertunnel stehen die ersten Zuschauer und feuern uns an. Ich winke
zurück und bedanke mich. Das werde ich während der ganzen Strecke nicht
einmal auslasse. Hier werden wir ein paar km später wieder zurücklaufen,
aber jetzt geht es erst einmal auf direktem Weg zu den Königsschlössern.
Km 2 bei 6:12min, das ist schon besser. Der Puls pendelt so bei 157/158,
das entspricht 85% meiner HFmax und der unteren möglichen Spanne beim
Marathon. Im Nachhinein betrachtet aber vielleicht doch etwas viel für
die ersten km beim Debüt. Über asphaltierte Radwege laufen wir Richtung
Neuschwanstein. Kein Wunder, das dieses Schloß ein solcher Besuchermagnet
ist, ein unglaublicher Anblick. Rechts kommt das nicht ganz so verrückte
Schloß Hohenschwangau ins Blickfeld, auf das wir uns zügig zubewegen.
Die km-Zeiten sind im Plan, 6:14 für Nr. 3, 6:16 für Nr. 4. Jetzt geht
es links in den Wald und bei km 5 (6:15min) wird die erste
Verpflegungsstelle um zwei Becher erleichtert. Weiter über einen
wunderschönen Waldweg, rechts kommt wie verwunschen der Schwansee ins
Blickfeld, den wir umrunden werden. Im Wald ist es feucht vom nächtlichen
Gewitter, aber noch halbwegs angenehm von der Temperatur. Plötzlich
rechts ein paar Zuschauer, ich erkenne die Fori-Fangruppe mit Ihren Rädern
und winke fröhlich. Es tut gut, mit Namen angefeuert zu werden.
Es läuft wunderbar leichtfüßig, die nächsten km-Zeiten sind jetzt wie
gemalt konstant bei 6:15min, der Puls bei durchschnittlich 157. Der
Schwansee ist umrundet und es geht langsam wieder auf den Weg Richtung Füssen.
Hinter dem schon durchlaufenen Fußgängertunnel haben sich die Zuschauer
vermehrt und feuern uns an. Es geht über eine hölzerne Fußgängerbrücke
über den knallgrünen Lech und am Lech vorbei zur zweiten
Verpflegungstelle. Ein Stück Banane, ein Becher Iso, einer mit Wasser und
die Marke für km 10 (6:15min) wird bei guten 1:02h passiert.
Jetzt bin ich warmgelaufen, meine HF sinkt bei konstantem 6:15er Tempo auf
154. Das Leben ist schön, ich bin pure Euphorie. Wir laufen am Forggensee
und passieren das Schauspielhaus, in dem das König-Ludwig-Musical seine
Erfolge gefeiert hat. Eine traumhafte Lage direkt am See. Weiter geht es
ein Stück nach Füssen herein, einen kleinen Hügel hinauf, am
Sportstudio und einer ansehnlichen Zuschauerzahl vorbei heraus aus Füssen
Richtung Hopfen am See. Der Radweg ist etwas „wellig“ und verläuft in
praller Sonne, die man nun zunehmend wahrnimmt. Bei km 15 (1:34h) die nächste
Verpflegungsstelle, dann eine langgezogene Steigung hinauf und wieder
hinunter nach Hopfen (km 16 in 6:16, HF 154).
Am Ortseingang von Hopfen werden wir links Richtung Campingplatz geleitet,
dort am Parkplatz stehen Manfreds Frau Martina und Werner, ein alter
Freund von Manfred, und bejubeln uns. Rechts um die Kurve und wir sind auf
dem Rundweg um den Hopfensee, links der See und das herrliche
Alpenpanorama, rechts der Ort, der sich auch die „Allgäuer Riviera“
nennt. Nach ein paar hundert Metern ist lächeln angesagt denn in Höhe
unseres Hotels steht Anke mit dem Fotoapparat. „Ihr seht gut aus!“, ja
so fühlen wir uns auch.
Unsere Fans
haben uns offensichtlich etwas gebremst, denn km 17 schlägt mit 6:27 zu
Buche, die HF steigt auf 162 !? hmm…
Weiter geht es um den See in voller Sonne. Es ist nicht mehr angenehm
warm, es wird heiß und drückend. Die nächsten drei km am Seeufer lassen
meinen Puls auf 166 steigen und das obwohl wir schon einen halben Gang
herausgenommen haben, die km-Zeiten liegen nur noch bei 6:35 für km 19
und 20 (2:06h). Bis zur Verpflegungsstelle bei km 21 brauchen wir 6:46min,
die Hälfte der Strecke ist also mit 2:13 erreicht, aber meine HF ist bei
168.
Tja, so geht das nicht weiter, ich habe noch 21km vor mir, die überstehe
ich so nicht. Meine gute Laune ist dahin, weil ich mir das Ganze nicht
erklären kann. Ich nutze einen Waldabschnitt für einen Boxenstop (in der
Fori-Sprache auch Ralfen genannt) und lasse Manfred ziehen. „Ich trabe
weiter, Du holst mich leicht ein“. Ich weiß, dass dies nicht der Fall
sein wird.
Meine kurze Pause bringt zwar die km-Zeit nach oben (7:24 bei km 22),
meinen Puls aber nicht deutlich nach unten. Es ist heiß und ich bin
verzweifelt. Ich beschließe, die nächsten km erst einmal gemütlich zu
joggen (ja Charly und Moori, Ihr hattet das richtig gehört ;-). Kurz nach
km 22 ist die Seeumrundung abgeschlossen und dort steht mein eigener
Fanclub mit Anke, Martina und Werner. „Mann ist das heiß“ sind meine
einzigen Worte.
Die km 23-25 gehen über befestigte Wege, unterbrochen durch nur kurze
Schattenabschnitte, immer in der Sonne. Die km-Zeiten liegen bei ca.
7:00min, die HF immer noch bei 163, ich habe keine Lust mehr. Es ist noch
sooo weit und der Anstieg zum Alatsee kommt auch noch! Dann folgt als
Sahnehäubchen noch der subjektiv furchtbarste Teil der Strecke. Es geht
über eine staubige Schotterstrasse, der zukünftigen A7. Es ist heiß,
die Sonne knallt und dem Verpflegungstand ist das Wasser ausgegangen. Es
gibt nur noch süsses Iso-Zeug. Ja was denn noch? Ich gehe zum ersten Mal.
Ich trabe. Ich gehe wieder. Ich habe keine Lust mehr. Ich bin frustriert.
Wenn jetzt meine Fans hier wären, dann würde ich die Startnummer
abreissen und aufgeben. Sie haben ein Auto dabei, sie könnten mich ins
Hotel fahren. Aber hier ist niemand, nur vereinzelte Läufer, ein Mädel
geht noch langsamer als ich, ein älterer Mann sitzt auf der
Schotterpiste. Für diesen km 26 werde ich 8:09min brauchen, so what?
Nach diesem psychologischen Tiefpunkt geht es die nächsten km irgendwie
weiter. Ich schaue mir die Berge und die Gegend an, Brücken und Hügel
gehe ich hoch, den Rest jogge ich gemütlich. Die km-Zeiten bis km 30
liegen zwischen 7:30 und 8:00min, aber die stoppe ich ohne jegliches
Interesse ganz automatisch. Die HF geht runter auf 150. Die in Tesafilm
eingewickelte Marschtabelle, die als worst-case Szenario eine Endzeit von
4:45h vorgesehen hatte, wandert in einen Papierkorb, obwohl der genau
sowenig damit anfangen kann wie ich.
Dann die nächste Verpflegungsstation. Ich bleibe stehen. Erst einmal
Wasser, hier ein Stück Banane, da ein Stück Riegel, etwas Iso. Die
Helfer sind freundlich, die mich umgebenden Läufer haben es auch nicht
besonders eilig. Es wird sich nett unterhalten und gescherzt. „Jetzt
kommt ja nur noch der Anstieg zum Alatsee, der Rest ist dann einfach“.
Noch ein Becher Wasser in die Hand und ich gehe weiter. Das km-Schild 31
passiere ich nach 9:33min aber meine gute Laune ist zurück. Ich werde
mich nicht mehr anstrengen , sondern den Rest geniessen. Ich werde es
schaffen, wenn auch die 5h-Grenze wohl nicht zu machen sein wird, denn den
kompletten Anstieg zum Alatsee über knapp 5km werde ich wohl gehen müssen.
Von einem kurzen Hauptstrassenstück geht es rechts Richtung Wald, dann
ein unglaublich steiler Anstieg vor mir du auf halbem Weg meine Fans, Anke
mit schussbereiter Kamera.
„Muß ich hier jetzt etwa laufen?“
„Nein, hier läuft jetzt eigentlich keiner mehr“
„Gut“
Martina drückt mir eine Flasche Wasser in die Hand, Anke begleitet mich
ein paar Meter und Werner ruft: „Jetzt wird es zwar steil, aber der
ganze Rest der Strecke liegt im Schatten“. Ich schlappe weiter. Es geht
nicht nur steil bergauf, zwischendurch ist es etwas flacher, hin und
wieder geht es sogar leicht bergab. Es geht durch den Wald und es ist schön.
Die Spaziergänger und Radfahrer, die uns entgegenkommen oder von uns überholt
werden klatschen rhythmisch und feuern uns an: Bravo, Super. Auch sie können
die zweistelligen km-Schilder mit der 3 vorne sehen und nur erahnen, was
wir leisten. An den Anstiegen läuft hier niemand mehr. Doch, da vorne läuft
einer in einem roten Singlet. Merkwürdige kurze langsame Tippelschritte,
aber er läuft. Nach ein paar hundert Metern überhole ich ihn gehend (!)
aber immerhin wird er im Ziel vermutlich sagen können: Ich bin die ganze
Strecke durchgelaufen.
Meine km-Zeiten bis oben zum Alatsee, der kurz vor km 36 erreicht wird,
liegen zwischen 7:15 und 8:20min, der Puls liegt zwischen 146 und 150.
Kurz nach der vorletzten Verpflegungsstelle direkt nach dem letzten
Anstieg zum Alatsee geht jemand neben mir und meint: „Heute ist ja kein
Wetter für Bestzeiten“. „Heute ist überhaupt kein Wetter zum
Laufen“ entgegne ich mit Blick auf die Badewiese, von der uns knackige
und wabbelnde Körper anfeuern und laufe wieder los. Es geht um den
Alatsee herum. Es ist traumhaft schön hier, ein toller Badesee und mir
fallen Fori helmuts Beschreibungen zu genau dieser Situation ein. Ein
kurzes Stück am Seeufer durch den Wald, dann quasi durch eine Badewiese,
links und rechts anfeuernde Rufe von den Handtüchern. Auf einem großen
Holzblock in Ufernähe steht ein Junge und winkt herüber. „Los, zeig
uns mal eine richtige Arschbombe“ ruft ein Läufer vor mir. Der Junge
gibt sich alle Mühe und wird von uns frenetisch beklatscht.
Dann sind wir am See vorbei. Es ist immer noch wellig, aber jetzt geht es
irgendwie mehr bergab als bergauf. Nach km 37 beginne ich zu laufen. Nicht
schnell, aber ich laufe. Es ist schön. Es macht Spaß. Ich habe noch
reichlich Kraft. Ich werde es schaffen. Ich werde den Rest der Strecke
nicht einen einzigen Meter mehr gehen und noch ca. 20 Läufer überholen.
Die km-Zeiten sind nicht wirklich besonders schnell, aber nach den langen
langen Anstiegen ist es ein berauschendes Gefühl bei km 38 bis 41 jeweils
eine 6:xx zu sehen, das letzte Mal war das bei km 25 der Fall.
Die Strecke ist führt an einem weiteren See, dem Obersee vorbei. Auch
hier pralles Standleben, aber wir laufen weiter im Schatten und ich bin
voller Glück. Ich werde es wohl doch mit einer 4 vorne schaffen,
immerhin. Dann kommen ein paar Häuser, ein kleiner Hügel und rechts fließt
wieder der türkisgrüne Lech. Ich kann das Schloß sehen, es ist gleich
geschafft. Da vorne ist das km 42 Schild, 6:34 für den letzten km, der
Puls bei lockeren 160. Vor mir kann ich oben die Brücke über den Lech
sehen. Omeingottdasdarfdochwohlnichtwahrsein. Das ist die Brücke, über
die wir heute morgen nach recht steilen Abstieg hinüber gelaufen sind
(der geneigte Leser erinnert sich) und sie ist oben!! Das heißt vor der
Brücke geht es links megasteil nach oben über Kopfsteinpflaster. Das tut
weh, aber hier sind viele Zuschauer und niemand, wirklich niemand den ich
sehen kann, geht hier. Die Reserven werden an diesem Anstieg noch einmal
mobilisiert, aber er wird verdammich noch mal gelaufen. Dann bin ich oben,
rechts geht es in die Zielgasse. Ich laufe schneller. Ich sehe das
Zieltor, überhole noch einen Läufer, ich sehe Anke. Ich reiße die Arme
nach oben. I did it!
Die Medaille wird mir umgehängt. Ich versorge mich mit Getränken. Anke
ist da. Ich bin geschafft, aber überglücklich.
Plötzlich sind auch die anderen Foris da. Eric sieht aus, als ob überhaupt
nichts passiert wäre. Anke macht mit meiner und Charlys Kamera Fotos von
uns.
Ich genieße jeden Moment, schaue in viele geschaffte aber glückliche
Gesichter.
Zur Statistik: 4:54:39 brutto (es gibt trotz Transponder keine Nettozeiten
und ich stoppe meine eigene Uhr erst bei 4:56). Die Allgäuer Zeitung wird
etwas von 760 gestarteten Läufer schreiben, 628 sind in der Ergebnisliste
verzeichnet, der letzte mit 6:08h. Ich lande auf Platz 548, in meiner
Altersklasse belege ich Platz 140 von 154 Finishern. Manfred hat es in
4:30:28 geschafft. Er ärgert sich über die fehlende Nettozeit, denn er wäre
gerne auch offiziell unter 4:30 geblieben.
Der restliche Tag verläuft gemütlich. Kleiderbeutel abholen, ins Hotel,
die Treppen ohne Probleme hinauf, Duschen, Ausruhen. Kurz vor 15:00 Uhr
machen wir uns wieder auf den Weg zum Sportstudio zur Siegerehrung und
Urkundenausgabe. Es ist warm im Zelt, aber die Stimmung ist gut. Die
Organisation bringt auch diesen letzten Akt in mittlerweile gewohnter
Perfektion zu Ende. Noch ein paar kurze Worte mit dem Fori-Tisch, dann
geht es zum Tell nach Kaufbeuren, wo ein großer Grillteller auf mich
wartet. Manfred und ich sind hellwach, das Adrenalin pulst durch unseren Körper,
unsere drei Fans sind deutlich geschaffter und müder als wir. Naja, sie
hatten auch einen hektischen Tag, wir mussten ja nur laufen.
(c) Peter
Jahn 22.07.2004
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